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Camping im Regen

Tipps und Ideen für einen regnerischen Urlaubstag mit der Familie

16. August 2017

Bildernachweis: © welcomia – istockphoto.com

Alle hatten sich so auf den gemeinsamen Urlaub im Wohnmobil gefreut und nun regnet es seit zwei Tagen pausenlos! Damit das Stimmungsbarometer in in solchen Urlaubsmomenten nicht sinkt, sollten Sie sich bereits vor dem Start in die Ferien Gedanken machen, wie Sie sich und Ihre Lieben gegen Nässe, Langeweile und schlechte Laune wappnen.

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung

So oder ähnlich lautet eine beliebte Redewendung. Für Erwachsene und Kinder, die in städtischem Umfeld leben, spielt das Wetter heutzutage eine Nebenrolle. Wer tagsüber im Klassenraum sitzt, im Büro oder in einer Fabrikhalle arbeitet, ist Regen, Sturm oder Kälte nur kurzzeitig ausgesetzt. Beim Campen versteht jeder, was gemeint ist: Tropft es von allen Bäumen, stehen überall Pfützen, wird selbst der Gang zum Waschraum oder zum Kiosk zur Herausforderung. Erfahrene Camper und Wohnmobilisten sorgen vor. Auf ihrer Gepäckliste haben Regenkleidung, Gummistiefel, Planen und Vorzelt einen festen Platz. Es sei denn, sie meiden Reiseziele, deren Klimatabellen überdurchschnittlich viele Regentage anzeigen.

Diese Regionen sind nichts für Regenhasser

Zum Glück gibt es in unseren Breiten keine richtige Regenzeit. Selbst wenn Ende Juni ein Tiefdruckgebiet für schlechtes Wetter sorgen sollte, ist es nicht sicher, dass die alte Bauernregel zutrifft und es sieben Wochen lang regnet. Wer zwei Wochen auf dem Camping-Platz an der Ostsee bucht, kann jedoch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit Pech haben und bekommt die Sonne zwischen An- und Abreise nur stundenweise zu sehen. Im Durchschnitt haben die Ostseebäder (unabhängig von der Jahreszeit) pro Monat etwa 10 Regentage. Noch mehr Nass von oben gibt es im Harz - hier rechnen Meteorologen jährlich mit 169 Regentagen. Wesentlich freundlicher sieht es bei unseren italienischen Nachbarn aus. Wer zum Beispiel zwischen Juni und September in die Toskana reist, hat gute Chancen auf einen regenfreien Urlaub.

Regen im Urlaub? Keep smiling!

Optimisten und abenteuerlustige Urlauber lassen sich bei der Reiseplanung nicht durch das Wetter einschränken. Familien mit schulpflichtigen Kindern müssen sich sowieso nach dem Ferienkalender richten. Planen Sie im Familienurlaub einen Wohnwagen zu mieten, sollten Sie nicht warten. Wer zuerst kommt, kann sich das Modell aussuchen, in dem es auch dann nicht zu eng wird, wenn Eltern und Kinder wegen starken Regens stundenlang nicht ins Freie können.

Ein großzügiger Wohn- und Aufenthaltsbereich wirkt sich positiv auf das Familienklima aus. Das weiß jeder, der einmal mehrere Tage mit der ganzen Familie auf wenigen Quadratmetern gelebt hat. Damit die Luft im Ferienquartier auch im wahrsten Sinne des Wortes nicht zu dick wird, sollten Sie trotz des schlechten Wetters für ausreichende Frischluftzufuhr sorgen. Oder Sie frühstücken im Vorzelt und genießen Ihren heißen Kaffee, wenn es draußen prasselt. Vorzelt, Regenponcho und andere Ausrüstungsgegenstände, die beim Campen unentbehrlich sind, finden Sie in großer Auswahl im Frankana Zubehörshop im Freizeit-Center Albrecht.

Keine Langeweile bei schlechtem Wetter

Lässt der Regen etwas nach, wird es Zeit Gummistiefel und Regenjacken hervorzusuchen und einen Spaziergang zu machen. Im Regen zeigt der Campingplatz ein ganz anderes Gesicht. Die Kinder können ohne Warten auf die Schaukel und die Erwachsenen studieren die Übersichtskarte, um herauszufinden, wo es etwas zu sehen und zu erleben gibt. Vielleicht lockt in der Nähe eine interessante Ausstellung, ein Hallenbad oder ein Kino? Ein Besuch in der Eisdiele zaubert bei Groß und Klein ein Lächeln ins Gesicht. Wer sich einfach auf die Situation einlässt, merkt schnell, dass Regenwetter auch seine guten Seiten hat. Plötzlich haben alle viel Zeit, um zu reden.

Wann haben Sie das letzte Mal mit Ihren Kindern einen Mittagsschlaf gemacht? Nutzen Sie die Zeit, kuscheln Sie mit den Kleinen, denken Sie sich ein Rollenspiel aus oder lesen Sie aus dem neuen Märchenbuch vor. Kramen Sie in Ihrem Gedächtnis. Was haben Sie früher auf Klassenfahrten gespielt? Um 'Schiffe zu versenken', 'Stadt, Land, Fluss' oder 'Onkel Fritz sitzt in der Badewanne' zu spielen, brauchen Sie kein Smartphone, sondern lediglich Stift und Papier. Bei Mau-Mau und UNO können auch die Kleinsten schon mitmischen. Mit einem Würfelbecher können Sie und Ihre Kinder sich ebenfalls prächtig amüsieren. Sollten Sie vergessen haben, wie Pasch, Chicago oder Kniffel gespielt werden, können Sie vor dem Reiseeintritt im Internet nachschauen oder ihre Freunde fragen.

Falls Ihre Kinder gern malen und basteln, kann es nicht schaden, wenn Sie vorausschauend ein paar Ideen auf Lager haben. Eine selbst gestaltete Grußkarte kommt bei Großeltern immer gut an. Sammeln Sie beim Spazierengehen Naturmaterialien und verarbeiten Sie diese zu hübschen kleinen Souvenirs, die Sie an erlebnisreiche Ferientage erinnern.

Fazit: Wollen Sie nicht riskieren, dass die schönste Zeit des Jahres buchstäblich ins Wasser fällt, richten Sie sich vor der Reise mental auf Regentage ein. Spielkarten, Würfelbecher, Schreibblock, Stifte und etwas Bastelmaterial beanspruchen kaum Platz im Gepäck. Mit etwas Phantasie und viel Humor lassen sich mit einfachsten Mitteln tolle Ideen umsetzen und Langeweile hat in Ihrem Wohnmobil keine Chance. Ob Regencape, Gummistiefel & Co dann während des Urlaubs tatsächlich zum Einsatz kommen, spielt kaum noch eine Rolle - Hauptsache Ihre Familie hat eine gute Zeit!

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