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Der richtige Stromanschluss für Ihren Caravan und Wohnmobil

21. November 2018

Bildernachweis: © iStock – Автор

Wenn es um den Strom geht, sollten Sie sich als Wohnmobilist nicht primär auf die Angaben auf dem Campingplatz verlassen. Sie tragen die Verantwortung für Ihre Sicherheit und sollten daher die Normen und Regeln, die Fakten zum Stromanschluss und die Bedeutung der Abkürzungen kennen.

Welche DIN Normen gelten für die Stromversorgung auf Campingplätzen?

Sie kommen auf dem Campingplatz an, stecken den Stecker an die Stromsäule an und sind mit Energie versorgt. So sollte es sein, doch liegt es in Ihrer Verantwortung, die Gegebenheiten vor Ort zu prüfen. Auf deutschen und europäischen Campingplätzen sind die blauen CEE-Anschlüsse gesetzlich vorgeschrieben und im Regelfall vorhanden. Im nicht-europäischen Ausland können Verteilerkästen mit älterer Technik ausgestattet sein. Als Standard gilt die DIN VDE 100-708 für die Einrichtung der Anlagen für Strom auf den Campingplätzen. Die VDE 100-721 regelt die Anforderungen die elektrische Ausstattung im Wohnmobil oder Caravan. Auf Campingplätzen liegt 230V Netzstrom mit Niederspannung an. Auch wenn von Niederspannung die Rede ist, ist der Strom nicht ungefährlich und bedarf einer professionellen, normgerechten Verbindung zwischen der Stromsäule und dem Wohnmobil.

Passt der Stromanschluss zum Wohnwagen / Caravan?

Die Ausstattung mit CEE-Steckern und Steckverbindungen ist gesetzlich verankert. Eine Erdung in Form des Gelb-Grünen Kabels muss im Verteilerkasten vorhanden sein. Während man zu Hause vom passenden Stromanschluss zwischen dem Gerät und der Steckdose ausgehen kann, gibt es auf dem Campingplatz einige Faktoren zu beachten. Der Schuko-Stecker muss "richtig herum" in der Dose stecken, da es anderenfalls zum Kurzschluss oder einem gefährlichen Kabelbrand kommt. Um die Bezeichnung richtig herum klar zu definieren, muss die Verkabelung des Caravans bekannt sein. Hier gibt es gravierende Unterschiede, die zwar mit Einführung der CEE-Stecker an Bedeutung verloren, bei älteren Wohnmobilen und Stromsäulen aber dennoch Beachtung verdient haben. CEE-Verbindungen mit Schutzklasse IP44 verhindern den Phasentausch, wodurch es nicht zum Kurzschluss durch eine umgekehrte Positionierung des Steckers kommen kann. Maximale Sicherheit erzielt man, in dem sowohl im Caravan wie an der Stromsäule eine CEE-Verbindung verfügbar ist. Bei älteren Campern kann sich eine Umrüstung lohnen und das Risiko im Umgang mit Strom minimieren.

Wichtige Fakten zur Kabeltrommel

Nicht alle Kabeltrommeln sind für den Anschluss des Caravans auf dem Campingplatz geeignet. Die DIN Norm schreibt die Länge und den Kabeldurchmesser sowie die Mindestqualitätsanforderungen vor. Der Kabelquerschnitt muss mindestens 2,5mm² betragen und von einer Gummischicht ummantelt sein. Die dreipoligen Kabel sind an beiden Enden mit einem CEE-Anschlüssen gestaltet und verfügen über einen Schutzleiter. Da die Kabeltrommel Feuchtigkeit und äußeren Einflüssen ausgesetzt ist, muss sie speziell für den Einsatz im Freien gewählt werden. Das bedeutet, dass sie über eine Thermosicherung verfügen und wasserdicht beschaffen sein muss. Die entsprechenden Bezeichnungen zur Eignung und Beschaffenheit der Kabeltrommel sind ab Hersteller in Kürzeln vermerkt. Die Verbindung zwischen dem Wohnmobil und der Stromsäule darf nicht länger als 25 Meter sein, wodurch die Länge der Kabeltrommel eine verbindliche Normgröße beim Camping ist.

Was bedeuten die Kürzel?

Auf den ersten Blick erscheinen die Kürzel auf der Kabeltrommel schwer zu entschlüsseln. Ohne Kenntnis in der Elektrik kann der Kauf einer Kabeltrommel für Wohnmobile vor eine Herausforderung stellen und eine hohe Fehlerquote aufweisen. Die Bedeutung der Kürzel sind wichtige Faktoren zur Sicherheit. H steht für die harmonisierende Leitung und R gibt Auskunft über die Ummantelung der Innenleiter aus Naturkautschuk oder Synthetik. N bezeichnet die Neoprenummantelung zur Außenisolierung, G steht für den Schutzleiter und F weist auf die feindrahtigen, beweglichen Leitungen hin. Die Zahl 07 zeigt auf, dass das Kabel für maximal 450/700V verwendet werden darf und die 3 beschreibt die Anzahl der Adern. Steht auf der Kabeltrommel 2,5m², handelt es sich dabei um die Angabe des Leitungsquerschnitts.

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